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Warum agile Produktentwicklung?

 

Weil wir den Begriff „agil" für zutreffend halten – wir assoziieren ihn mit Schnelligkeit und Beweglichkeit. Außerdem möchten wir damit den Pionieren der agilen Softwareentwicklungsmethoden Tribut zollen.

Insbesondere die der SCRUM Methode zugrundliegende Prinzipien lassen sich gut auf die Projektsteuerung industrieller Produktentwicklung übertragen und deshalb haben wir sie weitgehend in unserem eigenen Projektmanagementansatz  übernommen.

Allerdings wird in der agilen Softwareentwicklung aufgrund oftmals unklarer Anforderungen der Auftraggeber, rasanter technologischer Entwicklungen und einer sehr dynamischen Marktsituation, letztendlich auf eine strukturierte Projektplanung verzichtet. Das ist ein pragmatischer Ansatz, der bei  der Entwicklung virtueller Produkte gut funktioniert, nicht aber bei der Entwicklung physikalischer Gegenstände oder Produkte. Hier müssen im Verlauf der Entwicklung weitreichende Investitionsentscheidungen in Bezug auf die Serienproduktion getroffen werden, die eine stringente und strukturierte Planung zwingend erforderlich machen.

Die Projektdefinition und -planung  muss umfassend sein, aber gleichzeitig muss sie überschaubar und nachvollziehbar sein. Hier ergeben sich aus unserer Sicht in der gegenwärtigigen Projektpraxis die größten Defizite, deshalb haben wir diesen Aspekten unsere besondere Aufmerksamkeit gewidmet und dazu einen eigenen agilen Ansatz entwickelt.

Was in dem Begriff „agil" zwar  nicht auf den ersten Blick offenbar wird, sich jedoch aus den assoziierten Begriffen Schnelligkeit und Beweglichkeit gut ableiten lässt, ist das sogenannte „Lean" Prinzip, das im Bereich der Produktion schon seit längerem bekannt ist. Das prägende Merkmal des „Lean" Prinzips ist die Fähigkeit Fehler und Verschwendung zu erkennen und diese abzustellen. Gleiches gilt auch für die agile Produktentwicklung, insofern könnten wir stattdessen auch von lean product development sprechen.